Velourscarpetsforlovers


The Victor Mourning – fire fire demos (self released 2009)
April 29, 2009, 10:32
Gespeichert unter: Southern Gothic, alt-country, americana, dark, folk | Schlagworte:
The Victor Mourning - Fire Fire Demos

The Victor Mourning - Fire Fire Demos

Wunderschönen Southern Gothic präsentieren The Victor Mourning auf ihrem Fire Fire Demos.  Stephen Lee Canner und Lynne Adele zaubern mit den  4 Songs des Demos eine Stimmung die sie selbst wohl  am besten auf ihrer Homepage als eine Mixtur aus “ Ancient American and British ballads, pre-WWII hillbilly music, abandoned shopping centers, vintage roadside hillbilly souvenirs, empty swimming pools, scythes, b&w films, snowglobes, flyover country, odd museums, the smell of old books, whiskey soap, gasoline & matchbooks, gutta percha, jewelry made of human hair, and the broken shores of Patagonia“ beschreiben. Gibt es dem noch etwas hinzuzufügen? Wohl nur, dass sie mit diesen Einflüssen gar nicht anders klingen können, als anachronistisch, dark und sehr sehr southern gothic. Aber auch die Info findet man irgendwo auf ihrer Homepage. Wenn es einem nur alle Bands so einfach bei einer  treffenden Beschreibung ihrer Musik machen würden, wie die beiden Mittfünfziger.

Man könnte sich nun im Anschluss noch stundenlang und mit den farbenfrohsten bzw. tristesten Bildern die Stimmungen ausmalen, die mit der Musik transportiert werden, aber dies würde nur noch einmal die passende Selbsteinschätzung der beiden mit leicht veränderten Worten sein! Wenn sie sich selbst dann auch noch mit den Labels/Tags „Dark Americana, country noir, gothic country, dark twang, the half barbaric yawp of ancestors who would shame you if you met them“ versehen, ist nun aber wirklich alles gesagt was man über The Victor Mourning  – Fire Fire sagen kann.

Also einfach selber hören!

Links:

Last.fm

Bandpage (Demo order here)

Myspace



High Places – High Places(Upset the Rhythm, 2008)
April 24, 2009, 8:04
Gespeichert unter: World, dream-pop, elektronik, psychedelic | Schlagworte:
High Places (dto.)

High Places (dto.)

Tracklist:

1. The Storm

2. You in Forty Years

3. The Tree With the Lights in It

4. Vision’s the First…

5. Gold Coin

6. Papaya Year

7. Namer

8. Golden

9. A Field Guide

10. From Stardust to Sentience

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Eine bunte Soundkollage bastelte das Duo High Places auf seinem 2008 veröffentlichten Debüt. Schon der Name der Band impliziert eine Liebe für Berge und andere Dächer dieser Welt, von denen aus die Natur und das eigene Leben erst begreifbar werden. Gut möglich, dass Mulit-Instrumentalist Rob Barber und Sängerin Mary Pearson die meisten Lieder in jenen windigen Höhen, unter Einfluss eines LSD-Trips, geschrieben haben. Anders sind die farbenfrohen und exotischen Klänge auf dem selbstbetitelten Album kaum zu erklären.

Das träumerische Gefühl von Weite fingen die beiden Post-Hippies ein und  transportierten es eindrucksvoll in die Musik von High Places: Synthies, 12-seitige Gitarren, Rasseln, Percussions, die aus Haushaltsgeräten und Instrumenten aus der ganzen Welt bestehen, und Pearsons Stimme verschwimmen zu einem Dunst, der noch endlosere Weiten ahnen lässt, als sie mithilfe der Sinne fassbar wären. Passenderweise  drehen sich die Texte um die Natur mit ihren Wundern und die menschliche Existenz. Unaufdringlich ziehen einen die Lieder in ihren Bann und lassen, durch die Synthese von Musik und Text, Landschaften vor dem inneren Auge entstehen, wie sie sonst nur in indischen Kinderbüchern oder um den Kilimandscharo zu finden sind.

Die beiden MusikerInnen stammen aus Brooklyn, wo seit geraumer Zeit sehr viel innovative Musik entsteht. Vielleicht wohnen Barber und Pearson ja Tür an Tür mit den Geschwistern Casady oder Scott Matthews. Was den Einfallsreichtum betrifft, reicht das Debüt der High Places locker an die Werke von CocoRosie, Brightblack Morning Light oder M.I.A. heran. kostja.

Links:

myspace

label



Indiepassion soll dichtmachen!
April 21, 2009, 5:52
Gespeichert unter: Uncategorized | Schlagworte:

Quelle: http://indiepassion.blogspot.com/

Tuesday, 21 April 2009

SHARING MUSIC IS PIRACY??

Okay, Let me explain why I wanted to set this blog in private… today I receive email from „A Mountain of One“ label management. and he wrote like this :

„Hello Sir,

We have found this link where you are leaking the album of A MOUNTAIN OF ONE
illegally in the net. This has been posted today april 20th :

http://indiepassion.blogspot.com/2009/04/mountain-of-one-institute-of-joy-20
09.html

You have to take this off the net immediately and we r taking legal action
against you worth 1 million USD $

We r managing A MOUNTAIN OF ONE and we can not believe what we see here
Attached is the official letter of our record company.

We have informed our lawyers and the police for illegal internet crime
already.


Best
Nusi“

nutricious music & artists
Goethestrasse 2-3
10623 Berlin | Germany
T  +49 30 692098420
F  +49 30 83220542
E  nusi@nutricious.com

MYSPACE
http://www.myspace.com/nutriciousagency

SEE FULL ROSTER
http://www.nutricious.com

------ End of Forwarded Message

PDF file Attached from my email : http://www.mediafire.com/download.php?ymmnzkymmn3

daammnn.. sharing music = piracy?? so where is the freedom?? Im not selling any music through this blog and everything was explained the link was not mine, so why he must taking legal action.. just send me removal request so I will do it.. simple.. why he not searching the first man who was leaking his music, so I think a bit more fair… okay, I need discussions about this case!!



The Handsome Family – Honey Moon (Carrot Top 2009)
April 21, 2009, 3:04
Gespeichert unter: Southern Gothic, alt-country | Schlagworte:

Tracklist:

01. Linger, Let Me Linger

02. Little Sparrows

03. My Friend

04. When You Whispered

05. The Loneliness Of Magnets

06. June Bugs

07. A Thousand Diamond Rings

08. Love Is Like

09. The Petrifried Forest

10. Wild Wood

11. Darling, My Darling

12. The Winding Corn Maze

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Sechzehn Jahre…alt. Seit 1993 erscheint in fast regelmäßigen Abständen neue Musik des Ehepaars Rennie und Brett Sparks. Bei einem solch langen Zeitraum ist das Risiko für eine Band sehr hoch, irgendwann das Niveau nicht mehr halten zu können und abzusumpfen in den Schlammtümpel der Beliebigkeit. Und von dort dann wieder hoch zu kommen, dem Phönix gleich, ist fast unmöglich, handelt es sich doch nicht um Auferstehungs-Asche sondern um organisch-stinkenden Abfall, der am Federfell kleben bleibt.

Brett und Rennie

Brett und Rennie

Glücklicherweise befinden sich The Handsome Family mit ihren Füßen noch auf festem und trockenem Boden : Auch das achte reguläre Release lässt keine Zweifel aufkommen, dass besagter Tümpel scheinbar trockengelegt wurde und wohl so schnell keine Flüssigkeit sehen wird, um freudig-faulend Band-Vernichtungs-Schlamm ansetzen zu können.

Auf Honey Moon klingen die beiden reifer denn je (dass sie erwachsen geworden sind, kann man ja schlecht sagen). Die Symbiose aus düsteren, eindringlichen Lyrics, stets vom Country beeinflussten Melodien an der Gitarre und irgendwie hypnotischen, einlullenden Synthie-Melodien (ahhhhhhhhhhhhh…nein, die Synthies klingen wirklich gut) schafft eine Atmosphäre, wie ich sie bei keiner anderen Band bis jetzt gehört habe. An allem klebt etwas Märchenhaftes, etwas Unwirkliches. Der wunderschöne Duett-Gesang (Little Sparrows) und der zweistimmige Gesang Brett Sparks (The Loneliness Of Magnets), der scheinbar tausend Facetten hat, tragen einen großen Teil dazu bei, dass die Lieder in bunten Stimmkleidern lustwandeln (Linger, Let Me Linger).

Auf dem langen Weg, den die Musik-Vermählten hinter sich gelassen haben, liegen viele bedeutende Randsteine, welche von beiden errichtet worden sind (allem voran vielleicht das geniale Through The Trees (1998)). Doch dass sich The Handsome Family nun dazu entschließen, statt Randsteinen eine ganze Burg zu errichten, konnte keiner ahnen. Zwar hatte Last Days Of Wonder (2006) schon die Grundsteine gesetzt, aber der Gesamtausbau erfolg erst jetzt mit Honey Moon.

Leider hat man es schon zu oft erlebt, dass nach solchen Mammut-Vorlagen die Nachfolger nur noch im Graben-Wasser schwimmen können. Sollte es Rennie und Brett jedoch gelingen, einen solchen Opus nachzulegen, dann kann dies nur bedeuten, dass sie sich entschlossen haben, den Kölner Dom neu zu errichten und damit aufzufahren gen Himmel zu den ewigen Musik-Göttern unserer Zeit.

Für mich ist diese Scheibe ganz klar das Highlight 2009 bis zu diesem Moment. Ein unglaublich schönes Album.

~orangeonions

Links:

Offizielle Seite

Last FM Seite

Myspace Seite



Jamie Long – The Never Years EP(PlastiqMusiq)
April 20, 2009, 3:49
Gespeichert unter: dream-pop, shoegaze | Schlagworte:

Jamie Long - The Never Years EP

Jamie Long - The Never Years EP

Tracklist:

01 Pool House

02 Monaco

03 The Woods

04 Distance

05 See What Happens

06 Years

07 Years (Remix By The Sound Of Arrows)

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Ein Kopfsprung vom Beckenrand und schon ist man drin, in der Welt von Jamie Long. Hier ist die Oberfläche fern, verschwimmen der Himmel und das Becken. Es gibt kein vor, kein zurück, kein oben und kein unten. In diesem Nichts aus Licht und Wasser schwebt der Amerikaner und singt seine Lieder, die genauso schwerelos sind, wie ein Tauchgang im Swimmingpool. Der Klang seines Debüts The Never Years, das im April auf PlastiqMusiq erschien, ist dichter als das blaue Element, das ihn inspiriert hat: Über den verträumten Synthies, den sanften Elektrorhythmen und Longs gehauchtem Gesang fliegt die Effektgitarre wie eine Möwe.  Mit seiner EP begibt sich Long in die Tiefen von anderen Dream-Pop-Größen wie Beach House und High Places, die es ebenfalls eindrucksvoll geschafft haben, das Ambiente des Idylls aus himmelblauen Kacheln musikalisch einzufangen. The Never Years zaubert mit seinen wabernden Liedern nicht nur den Geruch von Chlor in die Nase, sondern auch eine satte Portion Lebensfreude in den Bauch. kostja

Links:

Hörprobe!

Label