
the loafing heroes - unterwegs
1. King of the Vagabonds
2. We are the gods
3. Sunshine
4. the Ones we love
5. Nature Boy
6. Mein Weib
7. Interlude
8. Welcome to Vancouver
9. Shining Stars
10. Faraway Love
11. Transience
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In den Straßen und auf den Plätzen Berlins sind sie zuhause. Ausgerüstet mit Gitarren, Percussions und einer Bassklarinette ziehen die Loafing Heroes jeden Abend
von Bar zu Bar und geben den Menschen dieser Stadt die Träume und Hoffnungen, die sie brauchen, um weitermachen zu können.
2006 gründete sich die Band um Sänger Bartolo Rain, der sich inzwischen die Klarinetistin Jaime Oblivion und Gitarrist Jonathan Jarzyna angeschlossen haben. Irgendwo zwischen Friedrichshain und Kreuzberg versuchen sich die drei FreundInnen nun in der Lebenkunst Musiker zu sein und sind Teil einer Singer/Songwriter-Clique, zu der auch die Bears Grrr und Melissa Kassab zählen. Gemeinsam versorgen sie die Stadt seit einiger Zeit mit süßen Folksongs.
Eben diese Lieder sind es, die sich auf dem dritten Album des Trios befinden. Es trägt den Titel Unterwegs und entfaltet eine ähnliche Atmosphäre, wie der gleichnamige Roman des Beatniks Jack Kerouac. Wenn Sänger Bartolo seine Geschichten erzählt, riecht man förmlich den Asphalt, sieht die Lichter am Horizont tanzen und wünscht sich an irgendeinen Straßenrand, den Blick nach Westen gewandt. Untermalt werden die einzelnen Erzählungen von den Gitarren Rains und Jarzynas und der Bassklarinette Oblivions, die großartig zusammenspielen.
An diesem Freitag (31.Juli) spielen die Loafing Heroes gemeinsam mit ihren Freunden im Antje Oeklesund in Friedrichshain. Dort werden sie Unterwegs veröffentlichen.kostja.
Links:

Cola Jet Set - Guitarras y Tambores
Tracklist:
1. Sueño de Mi Vida
2. Tonto Corazón
3. Guitarras y Tambores
4. Subidubi
5. Chocolate y Té
6. Durará
7. Ese Grupo Está Bien
8. En Esta Pista Ya No Se Puede Bailar
9. Nadie Nos Va a Poder Parar
10. Suena el Teléfono
11. Dulce Despertar
12. Prometiste Volver
13. Cola Jazz Vals
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Wenn man das Phänomen des Twee-Revivals in den letzten Jahren – mehr oder weniger – aufmerksam beobachtet hat, konnte man um gewisse Erkenntnisse nicht umher kommen.
So scheint der Twee bzw. Indie-Pop endlich wieder die Qualität zu erreichen, die er vorher nur in den 80er Jahren, im schottischen Umfeld von Sarah-Records hatte. Und auch heute scheint Schottland wieder
das Epizentrum des selfmade Tagebuch-Pops zu sein. Schweden gesellt sich in letzter Zeit immer wieder gerne dazu, sei es mit den Acid House Kings oder Jens Lekmann und auch Spanien taucht immer wieder auf der Twee-Landkarte auf. So zum Beispiel alles um das kleine aber feine Elefant-Records Label, dass nicht nur internationale Indie-Pop-Größen wie Camera-Obscura, My little Airport und Television Personalities, unter Vertag hatte, sondern auch immer wieder mit spanischen Twee- und Indiebands, wie etwa La Casa Azul, aufwartet.
Auch die hier kurz besprochenen Cola Jet Set sind eine dieser spanischen Bands. Mit ihrem zweiten Album Guitarras y Tambores reihen sie sich perfekt, wenn man von den spanischsprachigen Texten absieht, in die Tradition von Saturday Looks Good to Me, Acid House Kings, the Bicycles und der oben erwähnten Camera Obscura ein. Den Hörer erwartet ein abwechslungsreiches Album, mal düster, mal gelassen leicht, aber immer perfekt für den Sommer auf Balkonien geeignet.
Alles in allem wirklich hörenswert.

The Postmarks - Memoirs at the End of the World
Tracklist:
1. No One Said This Would Be Easy
2. My Lucky Charm
3. Thorn In Your Side
4. Don’T Know till You Try
5. All You Ever Wanted
6. Run Away Love
7. For Better.or Worse?
8. I’M In Deep
9. Thorn In Your Side [Reprise]
10. Go Jetsetter
11. Theme From `Memoirs’
12. The Girl From Algenib
13. Gone
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Emma Peel übernehmen Sie. Die neue Platte der Postmarks aus Florida ist so adrett wie der Ganzkörperlederanzug der hübschen Geheimagentin und nicht minder schlagfertig als ihr Kollege John Steed. Mit Memoirs at the End of the World haben die drei MusikerInnen ein Album geschaffen, das der englischen Kultsendung The Avengers in Sachen Stilsicherheit locker das Wasser reicht.
Wenn die opulenten Stücke durch den Raum donnern, sieht man Steed und Peel vor dem inneren Auge, in einem Cabrio sitzend, über die weiten englischen Landschaften fliegen, gerade auf dem Weg zu ihrem nächstem Fall. Für die wehenden Haare sorgen die hübschen Streicher-Arrangements, die jedes Lied voranpeitschen, wie Peel ihren schlanken Flitzer auf dem dunklen Asphalt. Die Bläser, die Westerngitarre und das treibende Schlagzeug tun ihr übriges, um einen Eindruck von Weite und Geschwindigkeit entstehen zu lassen.
Die Instrumentierung erinnert stark an den Twee von Belle and Sebastian, God Help the Girl oder den Gentle Waves. Nur das Sängerin Tim Yehezkely emanzipierter klingt, als der Tweebird Isobel Campbell. Das Trio selber gibt an, von altem Frenchpop à la Francoise Hardy oder Joe Dasssin beeinflusst zu sein.
Auf ihrem dritten Album gelingt es den Postmarks, den Pop-Appeal Emma Peels und Stuart Murdochs zu vereinen. Mit „No one said this would be easy“ kreierte die Gruppe zudem einen Song, der in jede Highway-Jukebox gehört. kostja.
links:
Gespeichert unter: Space, ambient, indietronic, psychedelic | Schlagworte: Review

Cinnamon Chasers - A Millon Miles From Home
Tracklist:
1. I like watching you
2. Jetsreams
3. Wishing for the fire
4. The world is yours
5. Candle lights
6. Adored
7. Luv deluxe
8. Modern love
9. Ray of sun
10. Ultraviolent
11. White flag
12. Your heart isn’t open anymore
13. Sentimental
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Mid. 80s Fantasy Movie, wir sitzen im Kino bei sagen wir … The Dark Crystal oder The Last Unicorn … oder einem schönen Sci-fi Film wie Bladerunner. Plötzlich stoppt der Sound und der Film hängt ein paar Sekunden. Doch was wir danach zu sehen und zu hören bekommen passt hervorragend:
Der Tontechniker scheint sich selbst geholfen zu haben und spielt nun statt des grässlichen original Sounds einfach das Album A Million Miles from Home von Cinnamon Chasers. Und die Tacks passen perfekt über den Film. Ganz gleich welchen wir grade im Kopf haben, es wirkt so, als hätten wir ein wunderbares neues Musikvideo gleich zu einem ganzen Album. Das Coverartwork sowie der Titel des Langspielers tragen ebenso zu diesem Eindruck bei. Denn genau so wirken alle 13 Tracks: Futuristisch, psychedelisch, leicht 80er kitschig plus einer riesigen Menge Space-Romanitk. Russ Davis, der Mann hinter Cinnamon Chasers, übrigens ein Neffe der beiden The Kinks Gründer Dave und Ray Davis, nennt als seine Einflüsse „Pink Floyd, KLF, Vangelis, Giorgio Moroder and FSOL“ und genau das beschreibt seine Musik eigentlich auch sehr gut, denn sowohl den psychedelischen Einfluss der artrockigen Pink Floyd als auch den Disco/Italo Synthpop Giorgio Moroders hört man aus so gut wie jedem seiner Songs sehr deutlich heraus.
Links:
Myspace (Alle Songs zum anhören)
Youtube (Alle Videos auf der Seite von Modus Records)

Phoenix- Wolfgang Amadeus Mozart
Tracklist:
1. Lisztomaina
2. 1901
3. Fences
4. Love Like a Sunset Part One
5. Love Like a Sunset Part Two
6. Lasso
7. Rome
8. Countdown (Sick for the Big Sun)
9. Girlfriend
10. Armistice
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die Breaks sind noch genauso tight wie auf It’s never been like that und Thomas Mars seuselt immernoch seine kryptischen Verse vor sich hin. Vielmehr spielt die Zeit für die jungen Bohemen aus Versailles: Nach dem Niedergang des Postpunk haben Phoenix nun endlich die nötige Aufmerksamkeit und mit Wolfgang Amadeus Mozart die passende Antwort parat. Im klangleeren Frühsommer 2009 knallen Lieder wie „1901″ oder „Lisztomania“ gleich doppelt so laut.