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Washed Out - High Times EP
Tracklist:
1. Belong
2. Good Luck
3. Phone Call
4. Olivia
5. Clap Intro
6. Luck
7. It’s Kate’s Birthday
8. You Will Be Sad
9. Yeah
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Im vergangenen Sommer schnappte sich Ernest Greene alias Washed Out Synthie und Mehrspurrekorder, schloss sich damit in seinem Schlafzimmer ein und nahm dort heimlich eine EP auf. Von dieser Session existieren gerade mal 100 Kopien – auf Kassette, die natürlich im handumdrehen vergriffen waren. Vor kurzem tauchte bei Magiska ein Link zum Download dieser EP auf. Endlich!
Auf High Times macht Greene seinem Projektnamen alle Ehre. Wie ein Ölgemälde, das zu lang in der Sonne gestanden hat und nun eher an Munch als Monet erinnert, klingen die Synthies verblichen, zerlaufen und verzerrt. Unter diesen undurchsichtigen Synthieflächen wummert ein sanfter 80’s-Beat und verhilft den wabernden Klängen wieder zur Form. Die Wahl des Trägermediums Kassette kann in diesem Zusammenhang als weiteres Stilmittel verstanden werden: die hohen Töne leiern mehr, als sie es ohnehin schon tun würden, was die Lieder noch diffuser klingen lässt.

Glo-Fi oder auch Hipstergogic Pop ist das Label, unter dem sich die verträumte Musik von Washed Out, Toro y moi, Golden Panda, Delorean und Memory Cassette zusammenfassen lässt. Das Genre ist, so wie gesamte aktuelle Popmusik, hauptsächlich vom Synthiepop der 80er inspiriert ist.
An dieser Stelle: Kennt jemand zufällig OMD? Mal „The Maid of Orleans gehört“? Nein? Dann hier. Die eben genannten scheinen große Fans dieser Band zu sein. kostja.
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Animal Collective sound- und tonschnipseln diesen Herbst wieder fleißig rum. In der letzten Woche erschien das neues Musikvideo zum Opener „In the Flowers“ des neuesten Albums Merriweather Post Pavillion. Der Clip ist ebenso vielschichtig wie die Musik: im Vordergrund wechseln sich gezeichnete Figuren mit Ausdruckstänzern ab, während es im Hintergrund munter flackert und flirrt. Irgendwann kippt dann noch ein Glas Farbe über den Bildschirm et voilà.
Ebenso großartig ist der Remix des Phoenix-Songs Love like a Sunset gelungen. In gewohnter Manier steckten die New Yorker das Original in den hauseigenen Häcksler, streuten die Soundschnipsel anschließend über einen puckernden Elektrobeat und ließen ihm so nicht mehr, als seine Atmosphäre. Das Resultat gibt es kostenlos hier.
Anfang Dezember bringt das Kollektiv dann noch seine neue EP „Fall be kind“ raus. Soweit erstmal, kostja.
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Toro y Moi - Blessa 7"
Tracklist:
1. Blessa
2. 109
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Na wer hat denn da mal wieder seinen Kopf zu lang unter Wasser gehalten? Das amerikanische Label Carpark signte in diesem Jahr Chaz Bundick, der mit seinem Projekt Toro y Moi nun in den Startlöchern steht. Seine erste Single auf dem neuen Label trägt den Namen Blessa und gibt schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf das 2010 kommende Album. Die beiden Songs gehen zum einen in Richtung ambienter Synthiepop à la Washed Out(„Blessa“), deren „Feel it All Around“ Bundick bereits remixte. Zum anderen sind bei „109″ die hochtönenden reverbüberladenen Gitarrenklänge zu vernehmen, die auch das neue Album von Desolation Wilderness durchziehen. Bundick ist mit seiner EP also vollkommen en Vogue, bleibt zu hoffen, dass sich das bis zum nächsten Jahr nicht ändert. kostja.
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kostenloser download(Causers of This/Sad Sams)
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Tickley Feather - Hors d'Oeuvre
Tracklist:
01. Muscles
02. Sure Relaxing
03. Don’t Call, Marylin
04. Buzzy
05. Trashy Boys
06. Not a Drum
07. Roses of Romance
08. Fly Like an Eagle
09. Club Rhythm 96 and Cell Phone
10. Tickley Plays Guitar
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Hier kommt die Frau, die Liedideen auslatscht bis auch die letzten Nerven nur noch ein Fetzen an ihrer Sohle sind. Annie Sachs macht sich nicht viel aus Songstrukturen. Ein Beat, zwei Akkorde und eine Gesangsmelodie müssen reichen, gerne auch mal fünf Minuten – Minimalismus ick hör dir trapsen. Da ihre intensive Stimme und die vielen Tonnen Reverb aber für genug Ablenkung sorgen, fällt das so schnell gar nicht auf. Und hat sie dann doch mal genug von derselben Leier, lässt sie die Synthies noch ein bisschen weiterlaufen, während sie frech kichernd bereits das nächste Pattern im Anschlag hat. Oll sind die Lieder von Tickley Feathers zweitem Album Hors d’Oeuvre nach dem ersten Durchlauf trotzdem nicht. Vielmehr zieht einen die Atmosphäre der in Eigenregie aufgenommenen Stücke mit jedem mal mehr in ihren Bann. Sachs ist übrigens Teil der Clique rund um Animal Collective, was so einiges erklärt. kostja.
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Atlas Sound - Logos
Tracklist:
1.The Light That Failed
2.An Orchid
3.Walkabout
4.Criminals
5.Attic Lights
6.Shelia
7.My Halo
8.Kid Klimax
9.Washington School
10.Logos
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Die neue von Bradford Cox ist da. Und sie klingt verdammt danach, als hätte Cox die Masterbänder einmal komplett von der Spule geleiert, sie anschließend in ein abgewracktes Kassettendeck gestopft und dieses dann in der Badewanne versenkt. Logos ist zusammengetackert, mit viel Spucke gemacht – kurz gesagt – ein fragiles Patchwork, das einzig und allein durch die Melodien des spindeldürren Sängers zusammen gehalten wird. Da Noah Lennox, auch bekannt als Panda Bear, nicht fehlen darf, wenn irgendwo Krach gemacht wird, steuerte er für Walkabout Stimme und Melodie bei, die dem Lied eine äußerst poppige Note verleihen.
Sicher ist, dass Cox dank seiner neuen Albe im selben Boot mit Lennox und Fred Thomas hockt, das gemütlch seine Runden auf dem weiten Ozean dreht. So ist Atlas Sound nicht irgendein Nebenprojekt (Cox ist hauptberuflich Sänger der Band Deerhunter), sondern eines der ambitioniertesten Ambient-Projekte der vergangenen Jahre. kostja.
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