
desolation wilderness - universe
Tracklist:
01. Venice Beach ( 2:35)
02. Boardwalk Theme ( 4:01)
03. Moon Dreams ( 4:00)
04. Strange Cool Girl ( 3:34)
05. Slow Fade ( 3:30)
06. Restless Heart ( 2:50)
07. Satellite Song ( 4:35)
08. San Francisco 2AM ( 4:36)
09. You Hold A Power Over Me ( 5:20)
10. No Tomorrow ( 2:46)
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Der Sommer ist nur noch eine Erinnerung. Zeit sich aufs Bett zu legen, die Augen zu schließen und noch einmal die vielen Eindrücke Revue passieren zu lassen. Etwa den rauen Tag am Meer, als
Wolken den Horizont bedeckten, die eigenen Spuren im Sand schon längst verweht waren und die Bäume schief gegen den Wind standen. Oder die sternenklare Nacht, in der unzählige Sternschnuppen in der Atmosphäre verglühten, der Sand einen wärmte und die Feuer am Strand Leuchtsignale in der Dunkelheit waren. Oder den heißen Nachmittag, an dem die weißen Badekabinen am Strand schimmerten und sich kaum gegen die helle Farbe des Sandes abhoben und sich das Floß in der Lagune San Sebastians im Takt der Wellen auf und ab bewegte.
Sind all diese Eindrücke erst einmal geordnet und ist Universe von Desolation Wilderness währenddessen einmal über den Plattenteller gewandert, schaut man aus dem Fenster, sieht wie der kalte Herbstwind die Blätter von den Bäumen weht und wünscht sich zurück, in jenen endlosen Sommer am Meer. kostja.
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Dieses Album hat alles was man, aus Post-Rock Sicht, von einem guten Album erwartet. Schöne Songstrukturen, die sich perfekt in die klaren, kalten und schön lang gestreckten Tracks, die sich steigern und immer wieder fallen um sich wunderhübschen Melodien hinzugeben bis sie dann in einigem Krach aufgelöst werden, nur um sich dann wieder zurücknehmen und nur geringfügig verändert von Neuem beginnen, einfügen. Alles ohne ein einziges Wort.
