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Trackliste:
1. In Aisles
2. Civilizing People
3. No Money Down, Low Monthly Payments
4. Chlid Protective Services Theme Song
5. Charging Swarm Of Mouseketeers
6. Everything Must Go
7. Death Parade feat. Kevin Shields
8. Action Winter Journey
9. Streches Linen Over Contorted Bodies
10. Eulogy for Nick Galvas
11. Probably End Up Dead In Ditch Somewhere
12. Plumes Of ATM Sinew
13. Vengeance In Cloudland
14. Sprawling Idiot Effigy
15. In Keyed Fantasy
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Neros Day At Disneyland – From Rotten Fantasylands
Das Disney Castle steht in Flammen! Donald Duck und Mini Mouse liegen mit eingeschlagenen Köpfen in der Toy Story Midway Mania! Die kleinen beweglichen Puppen haben ein dämonisches Grinsen im Gesicht und drehen sich in einem atemberaubendem Tempo um die eigene Achse. Die Parade scheint schon seit Tagen nicht mehr vorwärts zukommen, ja sich wohl schon seit ewigen Zeiten in einer Endlosschleife zu befinden. Nun herrschen die dunkelen Mächte im Kinderparadies. Nero, der herrschsüchtige Kaiser Roms, hat sich des Disney Imperiums bemächtigt und versucht nun, so wie er einst halb Rom niederbrennen ließ, jede positive Kindheitserinnerung aus dem Hörer, in einer Orgie der Gewalt, heraus zu prügeln.
Gerade wenn man denkt, die Scenerie hätte sich beruhigt, sieht man Mikey auf den Spacemountain : Mission 2 gebunden, wie er verzweifelt versucht sich aus der Umklammerung von pinker Zuckerwatte und Coca Cola-Drops zu befreien.
Und man weiß nur eines sicher … dieser Albtraum ist noch lange nicht vorbei!
Mehr kann und will man nicht zu diesem Parforceritt durch jegliche Musik von barocken Engels-Chören über Shoegaze und Noise zu Breakbeat und 8-Bit sagen!
Auch Begriffe wie: melodramatischer Breakcore-Noise oder Baroque Rave Synths würden es wohl nur zu einem geringen Teil fassen.
Doch egal, denn lange hat mich kein Krach mehr so geflasht!
Und nochmal live auf dem „Breakcore Gives Me Woods“ ( leider in sehr schlechter Qualie!
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High Places (dto.)
Tracklist:
1. The Storm
2. You in Forty Years
3. The Tree With the Lights in It
4. Vision’s the First…
5. Gold Coin
6. Papaya Year
7. Namer
8. Golden
9. A Field Guide
10. From Stardust to Sentience
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Eine bunte Soundkollage bastelte das Duo High Places auf seinem 2008 veröffentlichten Debüt. Schon der Name der Band impliziert eine Liebe für Berge und andere Dächer dieser Welt, von denen aus die Natur und das eigene Leben erst begreifbar werden. Gut möglich, dass Mulit-Instrumentalist Rob Barber und Sängerin Mary Pearson die meisten Lieder in jenen windigen Höhen, unter Einfluss eines LSD-Trips, geschrieben haben. Anders sind die farbenfrohen und exotischen Klänge auf dem selbstbetitelten Album kaum zu erklären.
Das träumerische Gefühl von Weite fingen die beiden Post-Hippies ein und transportierten es eindrucksvoll in die Musik
von High Places: Synthies, 12-seitige Gitarren, Rasseln, Percussions, die aus Haushaltsgeräten und Instrumenten aus der ganzen Welt bestehen, und Pearsons Stimme verschwimmen zu einem Dunst, der noch endlosere Weiten ahnen lässt, als sie mithilfe der Sinne fassbar wären. Passenderweise drehen sich die Texte um die Natur mit ihren Wundern und die menschliche Existenz. Unaufdringlich ziehen einen die Lieder in ihren Bann und lassen, durch die Synthese von Musik und Text, Landschaften vor dem inneren Auge entstehen, wie sie sonst nur in indischen Kinderbüchern oder um den Kilimandscharo zu finden sind.
Die beiden MusikerInnen stammen aus Brooklyn, wo seit geraumer Zeit sehr viel innovative Musik entsteht. Vielleicht wohnen Barber und Pearson ja Tür an Tür mit den Geschwistern Casady oder Scott Matthews. Was den Einfallsreichtum betrifft, reicht das Debüt der High Places locker an die Werke von CocoRosie, Brightblack Morning Light oder M.I.A. heran. kostja.
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Tracklist:
1. Casiotone for the Painfully Alone vs. Children
2. Tom Justice, The Choir Boy Robber, Apprehended at Ace Hardware in Libertyville, IL
3. Optimist vs. The Silent Alarm (When The Saints Go Marching In)
4. Natural Light
5. Traveling Salesman’s Young Wife Home Alone on Christmas in Montpelier, VT
6. Man O’ War
7. Northfield, MN
8. Killers
9. Harsh The Herald Angels Sing
10. You Were Alone
11. White Jetta
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Mit Vs. Children erscheint am 10. April das neue und fünfte Casiotone For The Painfully Alone Album. Die freudige Erwartung die bereits Advanced Battery Life, Anfang des Jahres, geweckt hat schlägt nun also Purzelbäume und lässt uns mit feuchten Händen das neue Release in den Player hauen.
Der aus Chicago stammende Owen Ashworth,
der seit 1997 mit seinen Casio-Keyboard immer wieder durch liebevoll gestaltete Pop-Kleinode auffiel, liefert auch auf Vs. Children wieder die ihn auszeichnenden melancholischen Songs für alle schmerzhaft Einsamen. Er setzt seine Tendenzen (Weg vom reinen Casio-Sound, hin zu mehr Instrumentierung) die er ja bereits spätestens auf seinem vierten Album Etiquette begonnen hat, konsequent fort und erreicht so mit seinen, durch diesen Umstand nicht mehr ganz soooo Lo-Fi-esken Songs, auch neue Hörerschichten, die ihn bis jetzt wohl als zu „nervig“ empfunden haben dürften.
Die Themen die Owen auf dem neuen Alben abgrast unterscheiden sich nicht sonderlich von denen seiner vorherigen Releases. Es geht mal wieder um alles was das Teenager-Herz begehrt, allerdings in wirklich intelligent erzählten Kurzgeschichten in denen er das tragischen Leben bzw den ganz alltäglichen Wahnsinn seiner Protagonisten, meist in der ersten Person, schildert. Hier merkt man dann auch, dass Owen eigentlich eher über die vertonung seiner Kurzgeschichten zur Musik gekommen ist und die Musik zu Anfang noch als Beiwerk gesehen hat. Doch davon ist, zumindest musikalisch hier nichts mehr zu spüren und Text und Musik ergänzen sich auf grade zu gespenstische Art und Weise. Die Atmosphäre die Ashworth hier auf 32.14 Minuten gebannt hat würde vielen anderen Releasen, im Lo-Fi Bereich sehr gut zu Gesicht stehen und rechtfertigt die Aufgabe eines stoischen festhalten am Lo-Fi, auch wenn er der Innovation und der Atmosphäre schon längst nicht mehr dienlich ist.

Kurz: Mit dem neuen Casiotone For The Painfully Alone – Vs. Children hat Ashworth alles richtig gemacht und hat seine Musik ein weiteres Mal verbessert.
Links:

In Her Gentle Jaws
Shoegaze und 8bit?
Klingt scheiße, hört sich aber gut an!
Was The Deprecation Guild da mit In Her Gentle Jaws abgeliefert haben ist ein Hybrid der ganz besonderen Sorte. Man ist ja mittlerweile einiges gewohnt, die Killers versuchten mit ihrem neuen Album und einer Mischung aus Bombast-Rock und Trance die Charts zustürmen und produzierten glatten Müll, der zwar in den Charts Erfolge feierte, aber wohl jeden bewussten Hörer die ganze Scheiße nach den ersten Tackten aus dem Fenster werfen ließ. Was solls, sollen halt die Indie-diskos mit dem Schrott ihr Publikum verwöhnen.
Für alle anderen, die nach dem Crystle Castle Krach nach etwas melodischerem suchen gibts ja In Her Gentle Jaws,
das es ganz neben bei noch kostenfrei gibt. [Hier] (unter album)

Es ist das erste Mal seit langem das eine Symbiose aus Electronic und Indie-Rock wirklich gelungen ist. Und ganz neben bei bedienen sich The Deprecation Guild auch noch bei zwei extremen wie Shoegaze und 8bit, nur um knisternde Chiptune Teppiche über wunderschöne Dream-pop Melodien zu verlegen.
Die Beats stampfen, mal gleichförmig, mal vollkommen unkoordiniert. Die Melodien sind mal zuckersüß, mal ist es schwer sie überhaubt aus dem Klangteppich herraustzuhören. Die Stimme ist durchgehend seicht einschmeichelnd und die Atmosphäre bekommt 8 Punkte auf der Dream-Pop/Shoegaze Skala!
Dazu möchte man tanzen … und auf die Schuhe starren!
Nautilus:
Digital Solace:
MP3:
(Alle Songs zum einzelnen Anhören auch dort)
Links:







