Fort King – Naked Shadows (Autumn Ferment Records 2009)

Trackliste:

01. Osceola

02. Hangin‘ On

03. House Finch

04. To The Moon

05. Tanabata

06. Antique Dreams

07. Ricky’s Lament

08. Noda*Rama

09. Black Palms

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Die Wartezeit ist vorbei! Mittlerweile sind ja immerhin schon 3 Einträge zu Fort King hier auf dem Block erschienen, die alle Eines gemeinsam hatten: Das jetzt vorliegende Album war noch unveröffentlicht und immer wieder verschoben worden.

Am 24. April diesen Jahres war es soweit und das schottische Label Autumn Ferment Records präsentierte seinen neuen Schützling mit seinem Debüt Naked Shadows, das jedem, der schon Gefallen an den Demos hatte, auch gefallen wird.

Fort King spielt Folk – ohne viel Wenn und Aber. Die Akustik-Gitarre und die Stimme dominieren das Geschehen, werden aber auch von Piano, Chello, Bass, Drums und diversen anderen Instrumenten unterstützt. Dies rundet das Gesamtbild noch zusätzlich ab und verstärkt in den meisten Fällen das sehr gefühlvolle Organ Ryan Fullers. „In den meisten Fällen“ soll bedeuten, dass man sich ein Lied auf der Scheibe erst zurechthören muss; die Rede ist von Hangin’ On. Der Track will einfach nicht so recht ins Gesamtbild passen, wenn man die CD das erste Mal hört. Jedoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sich der blues-ige Charakter, der sich deutlich vom Rest unterscheidet, irgendwann im Gehörgang einbrennt.

Ryan Fuller

Ryan Fuller

Im Vergleich zum unoffiziellen Demo hat sich einiges getan. Alle Lieder wurden noch einmal neu abgemischt und haben einen wesentlich volleren Klang, der etwas folk-untypisch ohne Ecken und Kanten daherkommt. Die Lieder glänzen quasi, als wären sie frisch mit Speck poliert worden. Im Endeffekt passt der Sound jedoch ganz gut zum Gesamtbild.

Hier und dort wurden ein paar Veränderungen an den ursprünglichen Liedern vorgenommen, es wurden weitere Instrumente eingespielt und, nicht zu vergessen: es sind neue Lieder auf das Album gekommen – drei Stück an der Zahl. Dies mag jetzt recht wenig klingen und man kann das Gefühl haben, dass es im Gegensatz zum Demo etwas spärlich ausgefallen ist, jedoch darf man nicht vergessen, dass Fort King noch kein offizielles Release hatte und Ryan Fuller eigentlich erst jetzt richtig in der Folk-Szene mitmischt.

Die drei neuen Stücke, abgesehen vom oben erwähnten Hangin’ On, sind im gleichen Stil gehalten, wie diejenigen vom Demo und passen demzufolge bestens dazu. Tanabata kommt sogar gänzlich ohne Gesang daher, was aber keineswegs negativ auffällt. Dafür überzeugt es durch wunderbaren Chello-Einsatz und eine wundervolle Atmosphäre, die den Charakter des ganzen Albums gut einfängt.

Ich verwette meinen Affen, dass man in Zukunft noch Großes von diesem Mann hören wird und freue mich schon jetzt auf eine nächste Veröffentlichung!

~orangeonions

Links:

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