Iron and Wine – Around the Well (Subpop 2009)

Tracklist:

CD 1

01 Dearest Forsaken

02 Morning

03 Loud As Hope

04 Peng! 33

05 Sacred Vision

06 Friends They Are Juwels

07 Hickory

08 Waitin‘ For A Superman

09 Swans And The Swimming

10 Call Your Boys

11 Such Great Highs

CD 2

01 Communion Cups & Someon’s Coat

02 Belated Promise Ring

03 God Made The Automobiles

04 Homeward, These Shoes

05 Love Vigilantes

06 Sinning Hands

07 No Moon

08 Serpent Charmer

09 Carried Home

10 Kingdom Of The Animals

11 Arms Of A Thief

12 The Trapeze Swinger

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Wer die Musik von Sam Beam schon länger begleitet, dem wird aufgefallen sein, dass man sie in zwei Kategorien aufteilen kann: Zum einen in die Zeit des traditionellen Singer-Songwriters, der verhalten und mit einer Träne im Auge auf seiner Gitarre spielt (The Creek Drank The Cradle (2002), Our Endless Numbered Days (2004)) und zum anderen in Zeit des opulenten Folks, der mit unzähligen Instrumenten und Musikern breite Klanglandschaften malt,  jedoch weniger traditionell ist (The Shepherd’s Dog (2007)).

Zwar schaffte es Beam mit The Shepherd’s Dog ein wunderschönes Album zu kreieren, das wahrscheinlich allen „alten“ Fans auch gefallen hat, jedoch machte sich im Hintergrund immer etwas die Angst breit, dass Iron and Wine bald nicht mehr nach Iron and Wine klingt. Die Lovesong of the Buzzard Single (2008) ist zwar gut, weist aber leider schon in jene Richtung…

Für all diejenigen, die sich nach einem neuen Album im alten Stil sehnen, liegt jetzt schon seit zwei Monaten „Around The Well“ im Verkaufsregal. Zwar wird der Wunsch nach einem neuen alten Beam nur halb erfüllt, da es sich um eine Sammlung von B-Sides und Rarities handelt, jedoch ist das, was man geboten bekommt einfach nur traumhaft.

Ob man beim Artwork anfängt oder bei der Musik aufhört. Alles ist einfach genial. Jedem, der nicht schon alles zusammengesammelt hat, wird hier ein wahres Juwel geboten, dass einen hervorragenden Überblick über die Musik von Iron and Wine abseits der regulären Releases liefert. Die CDs/Vinyls sind zudem so gut zusammengestellt, dass man manchmal ganz vergisst, dass es sich nicht um ein Album, sondern um eine Compilation handelt.

Beide CDs decken dabei ein anderes Feld ab. Auf der ersten finden sich all die Lieder, die offenkundig in die frühe Sam Beam Phase passen, auf der zweiten eher die der späteren. Im direkten Vergleich gefällt mir CD 1 jedoch ein Stückchen besser, da der Gesamteindruck ein wenig runder ist und stilmäßig genau das drauf ist, was ich mir vom nächsten Iron and Wine Album erhoffe – back to the roots.

~orangeonions

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