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NEU NEU NEU – Kostenlose EP von den Wooden Birds

The Wooden Birds -Montague Street EP

1. Believe in Love (Montague St. Version)

2. Bad (Montague St. Version)

3. The Other One (Montague St. Version)

4. Choke (Montague St. Version)

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Anlässlich ihrer anstehenden Tour entlang der sonnigen Westküste der USA haben Andrew Kennys Wooden Birds eine kurze und schmerzlose EP herausgebracht. Auf dem Release befinden sich vier Songs, wobei lediglich „Believe in Love“ wirklich neu ist. Die anderen drei Lieder befanden sich bereits auf dem 2009 erschienen Longplayer Magnolia und wurden für die EP neu abgemischt. Die feinen Unterschiede gegenüber den Albumversionen werden wahrscheinlich nur den versierteren Fans auffallen. Wer sich selbst einen Eindruck von der EP machen will, findet einen kostenlosen Download-Link auf insound! kostja.

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Myspace.

Memoryhouse – The Years EP

memoryhouse - the years EP

1. Sleep Patterns

2. Lately (Deuxième)

3. The Waves

4. To the Lighthouse

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Auf Luftschlößer und programmatische Bandnamen stehen Evan und Denise von Memoryhouse. Die vier Songs ihrer EP The Years machen klar wieso: Durch ihren reduzierten Sound werden blasse Bilder vor das innere Auge gerufen, die einer weit zurückliegenden Erinnerung gleich klar und undeutlich zugleich bleiben. Dabei verzichten die MusikerInnen stlilistisch gekonnt auf jegliche Bodenhaftung, sodass am Ende nur noch verwaschen wirkende Orgel- und Gitarrenklänge durch die Lieder säuseln, zwischen welchen Denise Stimme sanft dahinschwingt.

Die EP kann auf der bandeigenen Myspace-Seite kostenlos heruntergeladen werden. Am 2. März erscheint dann die neue EP, die auf  arcade sound ltd. erscheint und den Namen To the Lighthouse trägt, wo wir dann wieder beim Thema wären. kostja.

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myspace (free download link!)

label

Vodpod videos no longer available.

High Places – On Giving Up

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Ein guter Trip, so intensiv und lang er auch sein mag, kann die Realität vielleicht kurz ausblenden, sie aber nicht endgültig verschwinden lassen. Unerbittlich holt sie einen früher oder später wieder ein und das triste Leben geht weiter. Zu dieser Einsicht scheinen auch Mary Pearson und Rob Barber von den High Places gekommen zu sein, die in ihrem Stück On Giving Up, das auf ihrer last.fm-Seite runtergeladen werden kann, ernster und erwachsener klingen denn je. Somit zeigt das Lied nicht nur, wo die beiden 2010 stehen, sondern auch in welche musikalische Richtung ihr neues Album  High Places vs. Mankind geht, das am 23. März erscheint.

Im Vergleich zu den neuen Stücken klang das erste Album des Duos aus Brooklyn noch sehr verspielt und psychedelisch. Gewaltige Effektberge türmten sich auf und entfesselten in jedem Lied ein akkustisches Farbenkarussel. Bei On Giving Up ist der Sound nun deutlich reduziert. Eine verzerrte Gitarre ersetzt Synthiesflächen, der Beat und die Stimme von Sängerin Pearson stechen deutlich hervor. Gegenüber der Spex verrieten die beiden, dass die Platte darüber hinaus ernstere Themen behandeln soll: Liebe, Sucht, das Altern und den Tod.

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Diese neue und bedrückende Nüchternheit zeichnete sich bereits bei der Single „I was born“ ab, die Ende des Jahres erschien und in dem eine in moll klagende Geige den Ton angibt. Gleichzeitig zeugt das Lied, wie auch On Giving Up, von einer bisher unbekannten Strukturiertheit und dadurch von einer gewissen „Reife“. Pearson und Barber werden eben auch älter und scheinen begriffen zu haben, dass irgendwann einmal alles mal vorbei ist. Sei es die Jugend oder ein LSD-Trip. Jetzt zählt das danach. kostja.

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Burning Hearts – Night Animal

Burning Hearts -Night Animal EP

Tracklist:

1. Night Animal

2. A Peasant’s Dream (Jori Hulkkonen Remix)

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Seit heute steht  die neue Single Night Animal des skandinavischen Pop-Duos Burning Hearts auf der Labelhomepage von Shelflife als kostenloser Download bereit.

Unbeschwerte Popmusik ist das Markenzeichen der Band aus Finnland. Schon das Debütalbum Aboa Sleeping glänzte durch seine vervigen und eingängigen Lieder und seine luftige Atmosphäre. Eben diese Leichtigkeit, gepaart mit einer melancholischen Gesangsmelodie, eingeleitet von einem Reverse-Echo-Effekt prägt auch die neue Single, die heute erschien.

Am 24. Februar steht die Gruppe übrigens  in Berlin auf der Bühne. kostja.

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Weihnachtsgruß von Holiday.

 

Holiday Records - A Christmas Treasury

Tracklist:

1. Have Yourself A Merry Little Christmas- Church Library

2. Silent Night- The Arctic Flow

3. Christmas Time- Bonfire Kids

4. Have A Holly Jolly Christmas- The SeÐors of Marseille

5. Snow Day- Historical Society

6. O Little Town Of Bethlehem- Victory III

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Heute morgen flatterte eine Weihnachtskarte in mein Email-Postfach, in der mich Jacob, Caleb, Joanna und Justin von Holiday Records nicht nur wissen ließen, dass sie mich sehr lieb haben, sondern auch, dass sich auf ihrer Website die Weihnachts-EP A Christmas Treasury kostenlos runterladen lässt. Auf der Compilation befinden sich sechs auf soften Pop getrimmte Weihnachtslieder, die perfekt zum amerikanischen Kitsch à la Lametta und Rudolph the red nosed Reindeer passen. Newsletter lohnen sich, viel Spaß damit! kostja.

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Jaaaa! Animal Collective! neues Video und netter Remix!

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Animal Collective sound- und tonschnipseln diesen Herbst wieder fleißig rum. In der letzten Woche erschien das neues Musikvideo zum Opener „In the Flowers“ des neuesten Albums Merriweather Post Pavillion. Der Clip ist ebenso vielschichtig wie die Musik: im Vordergrund wechseln sich gezeichnete Figuren mit Ausdruckstänzern ab, während es im Hintergrund munter flackert und flirrt. Irgendwann kippt dann noch ein Glas Farbe über den Bildschirm et voilà.

Ebenso großartig ist der Remix des Phoenix-Songs Love like a Sunset gelungen. In gewohnter Manier steckten die  New Yorker das Original in den hauseigenen Häcksler, streuten die Soundschnipsel anschließend über einen puckernden Elektrobeat und ließen ihm so nicht mehr, als seine Atmosphäre. Das Resultat gibt es kostenlos hier.

Anfang Dezember bringt das Kollektiv dann noch seine neue EP „Fall be kind“ raus. Soweit erstmal, kostja.

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Preview: Beach House neue Albe im Januar 2010!

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Gestern noch ging’s um Carpark, heute um Subpop. Was die beiden Labels verbindet? Zwei einfache Worte: Beach House. Das Duo aus Baltimore meldet sich nämlich am 26. Januar 2010 zurück mit neuem Album und neuem Label. Der Wechsel zu dem weltweit bekannten Indielabel aus Seattle unterstreicht die Bedeutung der Band. Wird über Dream Pop gesprochen, fällt ihr Name früher oder später, waren sie doch eine der Gruppen, die vor zwei Jahren die zweite große Dream-Pop-Welle lostraten.

Nun kommt also Album Nummer drei, das den programmatischen Titel Teen Dream trägt. Auf der letzten Tour testeten sie das neue Material bereits, dass sich experimenteller anhörte, als der Vorgänger Gila. Das Lied „Norway“ des Albums verfestigt diesen Eindruck noch. Das Stück beginnt catchy, mit den altbekannten Orgel-, Synthie- und Gitarrensounds und einem mehrstimmigen Gesang. Ab der ersten Strophe klingt der Synthie jedoch, als sei er seekrank, was einen klaren Stilbruch zum Easylistening-Sound der ersten Alben darstellt. Was ist da los? Hatten Victoria Legrand und Alex Scally vielleicht einfach nur Lust zu stänkern oder waren sie sich während der Aufnahmen darüber bewusst, dass sie über Subpop auch ganz schnell den Weg in die Kuschelabteilungen irgendwelcher Radiohörer finden könnten?

Was auch immer die Motivation war, es bleibt zu hoffen, dass „Norway“ nicht der einzige Versuch geblieben ist, ein bisschen aus der Reihe zu tanzen. Auf dem Album findet sich übrigens auch das Stück „Used to be“ , was die Band bereits Anfang des Jahres als 7″ veröffentlichte. kostja.

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