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Tickley Feather - Hors d'Oeuvre
Tracklist:
01. Muscles
02. Sure Relaxing
03. Don’t Call, Marylin
04. Buzzy
05. Trashy Boys
06. Not a Drum
07. Roses of Romance
08. Fly Like an Eagle
09. Club Rhythm 96 and Cell Phone
10. Tickley Plays Guitar
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Hier kommt die Frau, die Liedideen auslatscht bis auch die letzten Nerven nur noch ein Fetzen an ihrer Sohle sind. Annie Sachs macht sich nicht viel aus Songstrukturen. Ein Beat, zwei Akkorde und eine Gesangsmelodie, müssen reichen, gerne auch mal fünf Minuten – Minimalismus pur also. Da ihre intensive Stimme und die vielen Tonnen Reverb aber für genug Ablenkung sorgen, fällt das so schnell gar nicht auf. Und hat sie dann doch mal genug von derselben Leier, lässt sie die Synthies noch ein bisschen weiterlaufen, während sie frech kichernd bereits das nächste Pattern im Anschlag hat. Oll sind die Lieder von Tickley Feathers zweitem Album Hors d’Oeuvre nach dem ersten Durchlauf trotzdem nicht. Vielmehr zieht einen die Atmosphäre der in Eigenregie aufgenommenen Stücke mit jedem mal mehr in ihren Bann. Sachs ist übrigens Teil der Clique rund um Animal Collective, was so einiges erklärt. kostja.
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Frankmusik - When you're around(Boys Noize Remix)
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Vincent Turner kleidet sich wahlweise in Polohemd samt Popperfrisur, ließ für das Cover seines Albums Complete Me seinen Allerwertesten ablichten und spielt auch sonst gern mit geschlechtlicher Ambivalenz und Androgynität. Nun kratzte Boys Noize alias Alexander Ridha dem bubigkitschigschmalzigen Sound von FrankMusik den Flaum von der Oberlippe und verpasste ihm stattdessen einen richtigen Schnauzbart. Dabei trug Ridha den Bass so dick auf das blasse When you’re Around, dass es von den rosigen Popper-Bäckchen nur so tropft. Ganz nach dem von ihm bekannten Motto: Hauptsache fett! kostja.
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Atlas Sound - Logos
Tracklist:
1.The Light That Failed
2.An Orchid
3.Walkabout
4.Criminals
5.Attic Lights
6.Shelia
7.My Halo
8.Kid Klimax
9.Washington School
10.Logos
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Die neue von Bradford Cox ist da. Und sie klingt verdammt danach, als hätte Cox die Masterbänder einmal komplett von der Spule geleiert, sie anschließend in ein abgewracktes Kassettendeck gestopft und dieses dann in der Badewanne versenkt. Logos ist zusammengetackert, mit viel Spucke gemacht – kurz gesagt – ein fragiles Patchwork, das einzig und allein durch die Melodien des spindeldürren Sängers zusammen gehalten wird. Da Noah Lennox, auch bekannt als Panda Bear, nicht fehlen darf, wenn irgendwo Krach gemacht wird, steuerte er für Walkabout Stimme und Melodie bei, die dem Lied eine äußerst poppige Note verleihen.
Sicher ist, dass Cox dank seiner neuen Albe im selben Boot mit Lennox und Fred Thomas hockt, das gemütlch seine Runden auf dem weiten Ozean dreht. So ist Atlas Sound nicht irgendein Nebenprojekt (Cox ist hauptberuflich Sänger der Band Deerhunter), sondern eines der ambitioniertesten Ambient-Projekte der vergangenen Jahre. kostja.
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Horse Shoes - The Imperial School
Tracklist:
Seven-Inch:
A. The Imperial School
B. The Perfect Combination
CD:
1. Changing Winds
2. Hey Come Back!
3. Midnight Running Club
4. I Can’t Decide
5. Dying in the Countryside
6. Keep Believing
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„I miss the time we spent, together on the road“ – mit dieser Zeile eröffnet das Duo Horse Shoes seine EP The Imperial School. Ein Statement, das so einfach ist, wie die Musik in die es verpackt ist. Horse Shoes lieben es direkt, unverblümt und simpel. Die Melodien der von The Smiths, Field Mice, New Order und aktuellem Schweden-Pop inspirierten Songs gehen sofort ins Ohr, die Texte ins Herz. Jacob Graham, dessen Projekt the Drums für seinen eingängigen Wave-Sound berüchtigt ist, und Drew Diver stecken hinter dem Projekt aus Ohio. Der EP liegt eine CD bei, in die das Duo ebenfalls „So many Feelings“(Changing Winds) packte. Im nächsten Sommer wollen die beiden dann das erste „richtige“ Album nachschieben. Wir dürfen gespannt sein. kostja.
Links:
the imperial school(free last.fm-download)
the perfect combination(free last.fm-download)
I wish I meant more to you(free download from holiday records)
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Für ihr neues Album East of Eden übersetzte Victoria Bergsman alias Taken by Trees die experimentelle Musik Animal Collectives in Folk. Das Lied My Boys des letzten Animal Collective Albums Merriweather Post Pavilion nannte die Ex-Concretes-Sängerin kurzerhand in My Girls um, schälte die Synthies heraus und legte stattdessen mehrere Gitarrenspuren, Handclaps und eine Marimba unter die hübsche Gesangsmelodie. Der Mash-Up der komplexen Rhythmen Animal Collectives mit Gitarrenfolk klingt gut und macht Lust auf mehr. Das zweite Album Bergsmans erschien in den Staaten und England Anfang September auf Rough-Trade. kostja.






